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Informationen zur Gruppe und den Gruppentreffen


Die Geschwistergruppe trifft sich einmal im Monat an jedem zweiten Dienstag von 19 bis 21 Uhr in den Geschäftsräumen des Vereins Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V., St.-Wolfgangs-Platz 9, 81669 München (Nähe Rosenheimer Platz), 1. Stock (ggf. bei "Verwaiste Eltern" klingeln, Wegbeschreibung).

Nächste Termine: 09. Mai, 13. Juni, 11. Juli jeweils 19 bis 21 Uhr

Die Geschwistergruppe ist eine offene Gruppe, d.h. jeder kann ohne An- oder Abmeldung zu den Treffen kommen, so oft und regelmäßig, wie man möchte. Es wird aber darum gebeten, vor dem ersten Erscheinen Kontakt mit den Gruppenbegleitern aufzunehmen, da in einem telefonischen oder auch persönlichen Gespräch bereits wichtige Fragen oder Erwartungen geklärt werden können. Oftmals ist es auch für neue Teilnehmer beruhigend, bereits eine Person aus der Gruppe kennen gelernt zu haben. Das macht den ersten zu überwindenden Schritt vielleicht etwas kleiner.

An einem Gruppentreffen nehmen neben den beiden Gruppenbegleitern in der Regel zehn bis zwölf Betroffene teil, wobei die Teilnehmerzahl variieren kann. Die Gruppe besteht aus Männern und Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren, der Altersdurchschnitt liegt in aller Regel bei ca. 29 Jahren. Bei einigen Teilnehmern liegt der Verlust erst wenige Wochen zurück, bei anderen schon viele Jahre. Sollte der Verlust unmittelbar stattgefunden haben, ist es ratsam, in einem gemeinsamen Gespräch zwischen dem Trauerbegleiter und dem Betroffenen heraus zu finden, ob eine Teilnahme an der Geschwistergruppe zu diesem Zeitpunkt schon sinnvoll ist.


Für die Teilnahme an der Gruppensitzung gibt es drei Regeln zu beachten:

1. Alles ist freiwillig! Das bedeutet, dass niemand zu irgendetwas gezwungen wird. Es ist also absolut in Ordnung, erst einmal nur zuzuhören. Niemand wird gezwungen, etwas zu sagen oder von seinem Verlust zu berichten, wenn er das nicht möchte.

Luftblasen unter der Wasseroberfläche

2. Die Anerkennung der Andersartigkeit der Trauer Anderer! Trauer ist vielfältig und facettenreich und sehr individuell. Es ist wichtig, dass sich jeder mit seiner Trauer zeigen darf. Es ist ebenfalls normal, dass sich uns die Trauer des anderen manchmal nicht erschließt oder vielleicht auch unverständlich oder fremd erscheint. Diese Vielfalt darf und soll auch erhalten bleiben, da es nicht nur einen einzigen Weg für „richtige“ Trauer gibt. Darum sollte Respekt und Toleranz für die Trauer des anderen gezeigt werden.

3. Alles, was in der Gruppe gesagt und besprochen wird, bleibt vertraulich! Es werden keine Informationen nach außen gegeben. Dies gilt für die Trauerbegleiter und wird auch von den Teilnehmern erwartet.